Verwaltung digital

E-Government

Etwa drei Viertel (77 Prozent) der Experten nennen die Schaffung von Angeboten mit Mehrwert als effektive Maßnahme, um die Akzeptanz der elektronischen Identifizierung zu erhöhen.

Kultur digital

Nur 21 Prozent der Experten sehen virtuelle Rundgänge durch Museen als bedeutend für den Erhalt und Ausbau kultureller Schätze an.

Arbeit digital

Rund zwei Drittel (68 Prozent) stimmen der These zu, dass digitale Technologien Bürger dabei unterstützen können, Familien- und Arbeitsleben miteinander zu vereinbaren

Verkehr/Mobilität digital

Experten sehen vor allem länderübergreifende Standards/Rechtsverständnis (73 Prozent) und Infrastruktur für neue Mobilitätslösungen (72 Prozent) als (sehr) große Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft.

Gesundheit digital

Nur etwa ein Viertel (26 Prozent) der befragten Experten stimmt der These zu, dass digitale Technologien in 15 Jahren die Hälfte aller Arztbesuche vor Ort ersetzen können.

Die Studie ist in drei Abschnitte mit insgesamt elf Kapiteln gegliedert:

Abschnitt 1: Trends & Prozessgestaltung Deutschland digital

  • Digitale Trends in Politik und Verwaltung
  • Politik digital (IT-Planungsrat

Abschnitt 2: Digitale Grundlagenthemen

  • Digitale Infrastruktur (Breitband)
  • Digitale Souveränität
  • Digitale Sicherheit/Datenschutz

Abschnitt 3: Digitale Lebenswelten der Bürger

  • Verwaltung digital (E-Government)
  • Arbeit digital
  • Verkehr/Mobilität digital
  • Umwelt/Energie digital
  • Gesundheit digital
  • Kultur digital

Methodik

Kernstück der Studie ist die Befragung von Experten aus dem digitalen bzw. IKT-Umfeld, die von TNS Infratest als Online-Erhebung durchgeführt wurde.

Anzahl Interviews:
n = 589

Befragungszeit:
19.07. – 02.08.2013

Abschnitt 1

Trends & Prozessgestaltung Deutschland digital

Der erste Abschnitt der vorliegenden Studie zeigt exemplarisch den Einfluss digitaler Trends auf Politik und Verwaltung in Deutschland auf und beleuchtet näher Aufgaben und Bekanntheit des IT-Planungsrats, welcher unter anderem für eine verbindliche IT-Koordinierung von Bund und Ländern verantwortlich ist. Es stellt sich die Frage, ob sich der IT-Planungsrat stärker zu Themen der Informationsgesellschaft (außerhalb der öffentlichen Verwaltung im engeren Sinne) positionieren sollte.

Abschnitt 2

Digitale Grundlagenthemen

Der zweite Abschnitt behandelt digitale Grundlagenthemen, die die Basis einer digitalen Gesellschaft in Deutschland darstellen: 

  • Digitale Infrastruktur (Breitband): Eine flächendeckende Versorgung mit einem zukunftsfähigenBreitbandnetz ist die Basis für die Nutzung der digitalen Technologien. Welche Bandbreiten benötigen wir in Zukunft? Inwieweit soll und kann der Staat den Ausbau des Breitbandnetzes fördern?
  • Digitale Souveränität: Ein souveräner Umgang mit digitalen Technologien und Medien ist Grundvoraussetzung, damit die Bürger kompetent mit der Digitalisierung umgehen können. Wer ist für den Aufbau digitaler Souveränität verantwortlich?
  • Digitale Sicherheit/Datenschutz: Um in der gesamten Bevölkerung Vertrauen ins das Internet und seine Dienste zu schaffen, sind digitale Sicherheit und Datenschutz essenziell. Welche Akteure sind für den Schutz des Individuums und seiner personenbezogenen Daten verantwortlich?Welche Maßnahmen sollten verstärkt eingesetzt werden, um den sicheren Umgang mit elektronischen Identitäten in der digitalen Welt zu gewährleisten? 

Abschnitt 3

Digitale Lebenswelten der Bürger

In dritten Abschnitt werden beispielhaft verschiedene Lebenswelten der Bürger und der Einfluss der Digitalisierung auf diese Bereiche betrachtet:  

  • Verwaltung digital (E-Government): Muss Verwaltung im Zuge der Digitalisierung neu gedacht und organisiert werden? Wie sind E-Government-Dienste künftig zu gestalten? Wie kompetent sind die unterschiedlichen Akteure bei der Nutzung von E-Government-Diensten?  
  • Arbeit digital: Unterstützen digitale Technologien die Bürger dabei, Familien- und Arbeitsleben miteinander zu vereinbaren? Was muss gegen den Fachkräftemangel im Bereich IKT getan werden, damit in Zukunft die Digitalisierung kompetent in allen Branchen gestaltet werden kann?  
  • Verkehr/Mobilität digital: Was sind relevante Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft bzw. welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? Welche Akteure sind aus Expertensicht für die zunehmende Vernetzung in der Mobilität verantwortlich?  
  • Umwelt/Energie digital: Aufgrund des Klimawandels und der damit verbundenen Energiewende entstehen für die Politik neue Handlungsfelder. Welche Rolle spielen dabei digitale Technologien für die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen?
  • Gesundheit digital: Welche Bedeutung haben E-Health-Anwendungen aktuell? Können digitale Technologien zukünftig Arztbesuche vor Ort ersetzen?
  • Kultur digital: Wird Kultur in Zukunft immer noch „real“ oder eher „virtuell“ genutzt? Welche Bedeutung haben digitale Technologien für Erhalt und Ausbau kultureller »Schätze« und die Nutzung kultureller Errungenschaften?
Eine Studie der TNS